Inhalt



Kuba-Rundreise 2012

Flug nach Holguin

Hotel in Don Lino und Kubanische Standards

Birán – Fidel Castros Geburtsort

Kubanischer Alltag in Holguin

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Besuch in Holguin

Stadtbesichtigung in Bayamo

Im Hotel in Bayamo

Bayamo – Las Tunas – Santa Lucia (ca. 170 km)

Santa Lucia

Camagüey

Sancti Spiritus und das Tal der Zuckermühlen

Trinidad

Cienfuegos und Fahrt nach Havanna

Havanna

Havanna: Rummuseum und Altstadt

Kutschfahrt durch Havanna

Buena Vista Social Club

Havanna – Viñales – Havanna (410 km)

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Auf Hemingways Spuren

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Havanna – Guamá – Santa Clara - San José del Lago (425 km)

Che Guevara Memorial in Santa Clara

San Jose del Lago – Guardalavaca (460 km)

Ausgesperrt im Hotel Brisas

Entspannende Tage im Hotel Brisas

Auf dem Weg nach Hause

Kuba heute und morgen




Zu unseren anderen Reiseberichten, Impressum etc.

13.12.2012

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Wandmalereien „Mural de la Prehistoria“


Ein weiteres beliebtes Touristenziel ist eine riesige Wandmalerei von 1961, 120 Meter hoch und 180 Meter breit, das die Evolution von der Schnecke bis zum Menschen darstellt und wegen der häufigen und starken Regenfälle in dieser Gegend immer wieder restauriert werden muss.

Als wir auf die Malerei zugehen, machen sich zwei Geier über ein wohl frisch gestorbenes Küken her, während die Mutter mit den überlebenden vier Küken das Weite sucht, nicht ohne aufgeregt und mit ausgebreiteten Flügeln die Geier in ihre Schranken zu weisen.

Es ist nicht so wirklich beeindruckend, außer vielleicht von der Größe, aber immerhin gibt es am Fuße des Gemäldes ein recht leckeres Mittagessen.

Viñales


„Mural de la Prehistoria“ und Vinales„Können wir im Ort noch halten?“ Ja, der Zeitplan erlaubt das noch. So steigen wir hier noch aus, ein paar Regentropfen fallen, aber bis der Schirm aufgespannt ist, ist das schon wieder vorbei. Viel gibt’s nicht zu sehen, die für die hiesige Gegend typischen Häuser mit der Säulengalerie zur Straße, ein paar Stände, eine schöne Galerie mit Bildern von lokalen Maklern, Musik auf der Straße, wir üben mal kurz den Salsaschritt, das stört hier niemand, im Gegenteil, wer vorbeiläuft, klatscht.

Wo ist Bruno? Eben war er noch da, nun ist er nicht mehr zu sehen. Das ist echt nicht mehr lustig. Eisiges Schweigen empfängt ihn, als er endlich angelaufen kommt.

Dann machen wir uns auf den Rückweg nach Havanna, rund 3 Stunden sitzen wir im Bus, aber mit Lesen, Hörbuch hören und ein wenig Schlummern geht auch diese Zeit recht schnell vorbei.

Bei der Rückkehr im Hotel bläst ein kräftiger Wind, im Meerwasserbecken gibt’s ziemliche Wellen, die Gischt spritzt über die Mauer, aber trotzdem findet die angekündigte Salsa-Party draußen im Freien unter einem großen Zeltdach statt. Klasse Musiker und Tänzerinnen, fast ein Dutzend von ihnen stehen auf der Bühne, aber die Zahl der Zuschauer und Zuhörer ist leider kaum höher.

Ein paar Leute aus der Reisegruppe hat die berühmte Tropicana Show gebucht. „Wie hat es euch gefallen?“ fragen wir am nächsten Morgen. Da zeigt sich mal wieder, wie unterschiedlich Menschen reagieren, wenn sie ein- und dasselbe erleben. Eine Frau, sie gehört zu den notorischen Meckerinnen, ist entsetzt: Das sei ja so langweilig gewesen, dass sie beinahe eingeschlafen wäre. Andere fanden die Show schön, bunt und abwechslungsreich. Allerdings mussten alle eine knappe Dreiviertelstunde draußen im leichten Regen sitzen, bevor die Show endlich begann. Es fängt an, wenn es aufhört zu regnen, hatte man ihnen mitgeteilt.




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