Dienstag, 14. November 2006 |
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StrandshoppingTäglich laufen sie am Strand herum, Verkäuferinnen in den bunten Saris, versuchen, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen mit dem einen Ziel: "Come to my shop!". Ich hatte zweien versprochen, doch mal bei ihnen vorbeizuschauen. Man muss ja auch was für die regionale Wirtschaft tun! Also gehen wir sie suchen. Ich sehe aber nur ein paar Hütten. Und bin gleich von einer ganzen Traube Frauen umzingelt: "Come to my shop." "Come to my shop." "Please promise." Die Shops entpuppen sich als ein kleiner dunkler fensterloser Raum, ohne Tür, der Shop dient wohl auch als Wohnraum. In einem schaukelt ein Baby in einem Sari, der unter der Decke hängt. Es ist heiß. Wirklich unglaublich, unter welchen Umständen sie ihr Geld verdienen müssen. Jede dieser Frauen hat ein Bündel mit Tüchern, das sie eifrig aufknotet. Ich kaufe einen Pareo, eine kleine Tasche und einen Gürtel, kostet teilweise weniger als ein Cocktail im Hotel. Allerdings mag ich die Handlerei überhaupt nicht, ich finde das fürchterlich anstrengend und bin froh, als ich endlich wieder entronnen bin. Das geht fast nur mit Gewalt, da die anderen Frauen einen natürlich auch in ihren Shop bugsieren wollen. |
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