Sonntag, 12. November 2006
Ein Hoteltag

Frühstücksbuffet

Das Frühstücksbuffet ist herrlich. Tee (vom Kaffee lässt man besser die Finger, das gilt eigentlich für den ganzen Urlaub), Indisches, Fried Eggs, double-sided, Bacon, Würstchen ("German Frankfurter"), Toast, Käse (richtig leckerer Käse, Edamer, Gouda, Brie, zum ersten Mal in diesem Urlaub), Orangenmarmelade, Ananassaft, Früchte und zum Schluss eine Auswahl der köstlichen Joghurts, die es hier gibt und die nicht nach 0,1% Fettgehalt schmecken. Und natürlich ein Glas Sekt!

Wir haben unseren Stammplatz, draußen unter dem Vorbau, mit Blick auf die Anlage. Die Kellner sind freundlich und verwöhnen uns von vorne bis hinten, fast ist es manchmal etwas zu viel.

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Abendessen im Gigi-Park

Nachdem uns "Gigi" persönlich am Strand für sein Restaurant geworben hat, gehen wir dort jeden Abend hin. Es sind gerade 50m Weg von der Anlage, und man muss lediglich "heil" an den vielen Taxifahrern und "Shop"-Besitzern vorbeikommen, die am Wegesrand lauern.

Das Essen ist schmackhaft, Fisch, sogar "Beef", indisch, chinesisch, "western". Wir sitzen draußen, die Kellner sind superfreundlich, Gigi begrüßt uns strahlend und kredenzt uns einen superleckeren Fisch, hübsch angerichtet. Hier fühlen wir uns wirklich wohl. Wir kommen jeden Abend wieder...

 

 

Abends im Hotel

Der Park ist sehr schön. Vor allem auch nachts, wenn er beleuchtet ist. Im Hotel selbst ist allerdings in der Zeit, in der wir hier sind, abends wirklich tote Hose. Nach Aussagen des Personals ist es zu zwei Drittel belegt, also mit 200 Personen. Aber wo sind die? Egal zu welcher Zeit wir abends die Hotelbar betreten, wo entweder Bar-Livemusik gespielt wird oder ein DJ auflegt, es ist fast nie jemand da. Gilt auch für die Hotelhalle – die riesigen Polstergarnituren sind in der Regel leer, auch die Restaurants nicht sonderlich besucht.

Ansonstigen ist auch vor dem Hotel tote Hose, es gibt hier unten im Süden – wir sind in der Nähe von Benaulim, auch kein Dorf mit einer Einkaufsmeile zum Bummeln, wie ich das erwartet hatte. In Norden von Goa, so erfahren wir, ist da alles anders. Da tobt der Bär. Aber das sind 50 Kilometer zu fahren, bei den hiesigen Straßenverhältnissen ist uns das zu weit, um abends mal kurz auf die Sause zu gehen.