Samstag, 11. November 2006
Badevergnügen und Abendspaziergang am Strand

Badevergnügen

Morgens gehen wir zur Rezeption und fragen, ob wir wegen des abendlichen Lärms ein anderes Zimmer bekommen können. Es dauert eine Weile, aber dann können wir von der hintersten 6. in die 4. Straße umziehen. Hier bekommt man nicht mehr viel mit, auch wenn's mal lauter werden sollte.

Der Sandstrand ist Klasse, palmengesäumt, viel Platz, jeweils zwei komfortable Liegen mit dicken Auflagen stehen unter einem großen Strohsonnenschirm, das Personal legt schon morgens die Handtücher bereit und serviert Getränke.

Das Meer ist wunderbar warm, die Wellen gemächlich, ab und zu kommt mal ein kleiner "Brecher", wir albern viel im Wasser herum. Die Sonne scheint unermüdlich. Die Temperaturen in diesen drei Wochen liegen zwischen 30 und 34 Grad. Und während in Deutschland der erste Kälteeinbruch kommt und in Berlin der erste Schnee fällt, fängt Diethard sich beinahe einen dicken Sonnenbrand ein mit einem lustigen Muster auf Brust und Bauch, weil er mich eingeschmiert hatte und seine Hände irgendwo am eigenen Körper abgewischt hatte. Zum Glück hat er es doch noch so rechtzeitig bemerkt, dass die Schmerzen erträglich blieben. Leider darf ich ihn nicht so fotografieren : -).

 

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Abendspaziergang am Strand

Wunderschön, so ein Strandspaziergang, die Füße vom warmen Wasser umspült, während die Sonne untergeht. Das Vergnügen gönnen wir uns jeden Abend. Arm in Arm gehen wir spazieren, während zwei Verkäuferinnen uns ansprechen: „How are you? Whats your name? Come to my shop.”

Die zwei, sie nennen sich Cecilia und Anita, sind wirklich süß, in bunte Saris gekleidet – sie haben ein sympathisches Lächeln, und so verspreche ich, am nächsten Tag vorbeizukommen.

Kaum sind die Mädels weg, lächelt uns ein Mann an. Auch ein wirklich sympathischer Typ. Ob wir denn schon wüßten, wo wir essen wollten? In seinem Restaurant gäbe es sehr gutes Essen und das Bier kostet auch nur 60 Rupien. Das wäre nun wirklich ausgesprochen günstig, im Hotel kostet es das 2 1/2fache.

Er überreicht uns eine Visitenkarte. Das werden wir mal testen, ist doch das Essen in den vier Restaurants im Hotel recht teuer.