Sonntag, 27. November 2006 |
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Von Jodhpur nach UdaipurUm 6 Uhr lassen wir uns wecken. Am Vorabend haben wir schon alles wieder zusammengepackt, so dass wir schnell beim Frühstück sind. Um 7:15 verlassen wir dieses erstklassige Hotel in Richtung Flughafen, wo wir auch die indische Familie aus Bombay wiedertreffen, mit der wir den Abend in Jaisalmer verbracht haben. Die Tochter hatte ihre Eltern immer wieder gefragt, ob wir denn tatsächlich im selben Flugzeug unterwegs seien, und nun freut sie sich, uns wieder zu sehen. Der Flughafen von Jodhpur ist klein und übersichtlich. Die üblichen Prozeduren, Check-in, Sicherheitscheck. Diethard zieht einen Flunsch, weil man ihm das Feuerzeug abgenommen hat. Glücklicherweise hab ich noch eins in den Tiefen meiner Handtasche. Verspätung. Der Flug dauert gerade mal 40 Minuten, dann setzen wir zur Landung in Udaipur auf. Ashok wartet schon auf uns. Er ist die Strecke gestern Abend mit seinem Auto gefahren und war so gegen Mitternacht zu Hause. Warum hat Enchanting India hier einen Flug eingeplant, fragen wir uns. Das wäre mit dem Auto bequemer und praktischer gewesen, finden wir.
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Ankunft im Hotel Udai KothiHalbstündige Fahrt ins Hotel Udai Kothi. Ist das wirklich der richtige Weg? fragen wir uns zweifelnd, als Ashok in superenge Gassen steuert, die immer enger werden. Tatsächlich, da liegt es vor uns. Schön, das Udai Kothi mit seiner gefliesten Fassade. Leuchtend weiß, mit kleinen Erkern, in denen man sitzen bzw. liegen kann und einem herrlichen Dachrestaurant mit Blick auf den See. Hier warten wir bei einer Tasse Tee darauf, dass unser Zimmer bezugsfertig ist.
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Shree Jagdish TempelUm 14 Uhr ist Sightseeing-Time. Derselbe Fahrer, ein neuer Guide. Raj, der englisch spricht. Als erstes zeigt er uns natürlich einen Tempel – den Shree Jagdish Tempel. Ich hab’s inzwischen aufgegeben, unterscheiden zu wollen, wem welcher Tempel gewidmet ist und welche Götter hier versammelt sind. In diesem Tempel jedenfalls herrscht fröhliches Leben. Viele Männer und Frauen sitzen auf dem Boden – leider ist hier Fotografieren bei dieser Zeremonie angeblich streng verboten – und singen aus vollem Herzen. Nicht schön, aber laut, der Rhythmus geht in die Beine. Unwillkürlich fange ich an zu tanzen. Die Frauen zeigen auf mich, ich soll in die Mitte kommen, tanzen. Das traue ich mich nun doch nicht. Doch, sagt Raj, you are free. They would enjoy it. Hmm, also gut. Aber so wirklich wohl fühle ich mich nicht und bin bald wieder weg. |
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