Dienstag, 31. Oktober 2006 |
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Abend in PushkarZurück im Zeltcamp sind wir gespannt, was der Abend bringt. Gegen 18 Uhr wird es dunkel, das Abendessen ist für 19 Uhr angekündigt. Wir schlendern zum großen Zelt, wo das Dinner-Buffet aufgebaut ist. Vor dem Zelt ist eine kleine Bühne errichtet, umgeben von leuchtenden Fackeln, und ein Lagerfeuer knistert davor. Bequeme Sitzkissen laden die Gäste zum Zuschauen ein. Traditionelle Musik und Tanz werden geboten, und die Musiker sind mit großer Leidenschaft dabei. Höhepunkt ist es, wenn sich die Tänzerin nach hinten überbeugt, um einen gefalteten Geldschein vom Boden aufzuheben: mit dem Mund. Danach das wohl unvermeidliche Puppentheater, das mit dem üblichen Pfeifen oder Quietschen daherkommt. Noch während dieses läuft, erheben sich die meisten Gäste und schlendern rüber ins Zelt zum Buffet. Auch wir haben dies bereits öfters gesehen - die wahre Begeisterung kommt da auch bei uns nicht auf. Das Buffet ist rein vegetarisch. Pushkar ist ein heiliger Ort, so haben wir gelesen, daher gibt's zumindest während der Pushkar Mela kein Fleisch zu essen. Und keinen Alkohol zu trinken. Allerdings wird hier durchaus Bier oder Wein serviert. Ist das vielleicht kein Alkohol? Das Essen ist lecker, sogar Diethard akzeptiert - notgedrungen - die Fleischlosigkeit. Immerhin gibt's Süßes zum Nachtisch, so etwas ähnliches wie die "Haare", die wir aus der Türkei kennen, nur dicker. Sicher nix zum Abnehmen, aber man kann sogar damit Faxen machen... |
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