Sonntag, 29. Oktober 2006 |
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Jaipur: Hotel Alsisa HaveliGegen halbvier kommen wir in Jaipur an im Alsisa Haveli. Schon der parkartige Garten am Eingang bezaubert uns, ebenso der schöne Innenhof. Laut Beschreibung spüren die Gäste hier das besondere Flair von Rajasthan in der typischen, um Innenhöfe herum angeordneten Bauweise. Auf dem Weg zum Zimmer kommen wir an zwei Innenhöfen vorbei, jeweils ein großer Baum steht darin, umschwirrt von einer Schar hell zwitschernder Vögel. Der Boy schließt das Zimmer auf und wir sind überrascht. Das ist wirklich was Besonderes. Marmorfußböden in dem großen Zimmer, das mit bemalten Torbögen unterteilt ist. Ein Himmelbett. Antike Möbel. Man kommt sich doch fast vor wie ein Maharaja bzw. eine Maharani. Die Wasserspülung im Bad funktioniert zwar nicht, kein Problem, Diethard repariert es mal schnell. Die Sonne scheint. Der Swimmingpool lockt. Wir haben noch gute zwei Stunden Zeit, bis wir zum Essen abgeholt werden. Sanjay ist in Jaipur zu Hause, er freut sich, seine Familie heute wieder zu sehen.
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Candlelight-Dinner im IndianaUnser geduldiger Fahrer Shankar holt uns um 19 Uhr wieder ab und bringt uns zum Indiana. Ein großes Gartenlokal, schon um diese Uhrzeit gut besucht. Eine Bühne. Tänze werden vorgeführt, eine Europäerin mit auf die Bühne genommen. Wir finden einen Platz am anderen Ende. Sicher sind wir trotzdem nicht, auch ich muss mit zu einem kurzen Tanz. Im Kerzenlicht entziffern wir wieder die Speisekarte. Das Essen schmeckt lecker, aber es ist dann doch immer wieder sehr ähnlich. Der Abend hat Spaß gemacht, die Musik geht in die Beine. Shankar steht mit ein paar Fahrern draußen, ich mache ein paar Tanzschritte, die Meute freut sich. Natürlich stürzt sich schon wieder ein Händler auf mich. Im Versuch, ihm zu entkommen und den rettenden Wagen zu erreichen, achte ich nicht auf die holprige Straße und stolpere über ein Loch. Autsch. Shankar will sehen, was los ist, ergreift meinen Fuß, zieht an den Zehen und massiert den Knöchel. Fühlt sich an, als kenne er sich aus. Gebrochen ist jedenfalls nichts. Noch mal Glück gehabt. |
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