Freitag, 27. Oktober 2006 |
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Das Rote Fort in AgraEine riesige Festung am Ufer des Yamuna-Flusses, erbaut aus rotem Sandstein. Eine Architektur, in der sich hinduistische, islamische und christliche Elemente mischen, und Ausblicke auf das nahe gelegene Taj Mahal bieten. Ein riesiger Andrang. Schön, dieses quirlige Völkergemisch. Es sind gerade Ferien, deshalb diese Heerscharen bunt gekleideter Jugendlicher. Auch Familien mit vielen kleinen Kindern sind unterwegs. Erstaunlicherweise hören wir kein einziges Mal Kindergeschrei, obwohl es ziemlich warm ist und solche Besichtigungen doch eigentlich für Kids nicht so interessant sind. Wir sind’s auf alle Fälle. An das Staunen und Lächeln und Winken sind wir inzwischen gewöhnt und staunen und lächeln und winken zurück und posieren wieder für die oft gewünschten Fotos. „Die wollen immer nur dich drauf haben, für mich interessiert sich keiner“, beklagt sich Diethard. Das Fort ist riesig, immer wieder neue Räume, reizvolle Ausblicke, immer wieder komplizierte Namen und eine komplizierte Geschichte. Um das zu begreifen, muss man sich wirklich ausführlich damit beschäftigen. Unser Reiseführer gibt da auch nicht wirklich viele Informationen preis und selten gibt es Flyer zum Mitnehmen. Schade, diese Fülle von Eindrücken, von Gebäuden, von Momentaufnahmen, das kann das Gedächtnis unmöglich speichern. Ohne den Reisebericht und die Fotos wäre die Erinnerung bald überdeckt von den neuen Eindrücken. Wir sind ja erst ein paar Tage unterwegs und schon vermischt sich alles. |
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