16. April: Ende im Regen

Zurück ins Hafendrof Müritz - Abreise

Aufbruchsstimmung. Getrenntes Frühstück. Die „Königin Luise“ legt schon um 8 Uhr ab. Wir fahren eine halbe Stunde später hinterher. An der ersten Schleuse treffen wir uns wieder und warten gemeinsam auf den Schleusenwärter. 42 km liegen vor uns und 6 Schleusen. Wenn alles gut läuft, sind wir gegen 16 Uhr zurück. Wir drei Süddeutschen wollen möglichst heute noch nach Hause fahren, schließlich liegen 800 Kilometer vor uns und es ist anzunehmen, dass morgen, am Ostermontag, die Straßen voll sein werden.

So schön das Wetter gestern war, so scheußlich präsentiert es sich heute. Zwar wärmer als bisher, aber regnerisch. Im geheizten Bootsinnern machen es sich alle, die gerade nicht arbeiten müssen, mit einem Buch und einer Tasse Kaffee gemütlich. Jeweils so lange, bis mal wieder der Ruf „Schleusenmannschaft antreten“ ertönt.

Und tatsächlich, kurz vor 16 Uhr legen wir an. Wie weit ist die langsamere „Königin Luise“? Ich rufe Katrin an: Noch 20 Minuten. Okay, dann trinken wir solange noch einen Kaffee in der Hafenkneipe. Bald sichten wir das Schiff.

Martin brennt uns noch ein paar CDs mit seinen Bildern, dann verabschieden wir uns von der Berliner Truppe. Gegen 17 Uhr sitzen wir drei aus Süddeutschland im Auto, lassen diese schöne Woche Revue passieren und planen bereits eine weitere Bootsfahrt, diesmal vielleicht im Elsass...

Nachts um 1 Uhr sind wir wieder zu Hause und freuen uns schon auf eine heiße Badewanne. Und hören im Wetterbericht, dass die kommenden Tage wärmer und trockener werden sollen.

Natürlich... ;-))

 

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