16. Oktober: Lunar World

Coober Pedy - Adelaide

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Es geht früh los. In herrlichem Sonnenschein schlendern wir, mit uns und der Welt zufrieden, zum Frühstücksraum. Herbe Enttäuschung, denn der ist closed. Wie das?

Diethard hat die richtige Idee, wahrscheinlich stimmt das doch nicht mit der Zeitumstellung. Tatsächlich, die freundliche Dame an der Rezeption bestätigt den Verdacht. Dafür teilt sie uns aber mit, dass die Tour schon eine halbe Stunde früher losgeht.

Also machen wir noch einen kleinen Morgenspaziergang, checken aus und gehen dann zum Frühstück. Doch nun ist die Hölle los. Das ganze in deutscher Hand, zwei Busse werden abgefüttert. Ein Ehepaar erzählt uns, sie sind fast fünf Wochen unterwegs, immer mit derselben Gruppe, 50 Leute, täglich mit dem Bus. Die Gruppe sei zwar sehr nett, alle immer ganz pünktlich, meistens könnten sie sogar fünf Minuten früher abfahren. Ganz toll, diese Reise.

Allerdings, es wäre langsam doch ein bisschen langweilig, meinen sie... Wohin fahrt Ihr jetzt, frage ich. Ähhh, den Namen haben wir vergessen, ist nur ein kleiner Ort, kratzt sie sich am Kopf, aber wir sind unterwegs Richtung Sydney.

Woher kommt Ihr denn?, forsche ich weiter. Ähhh, die letzte Übernachtung, das war auch nur ein kleiner Ort. Aber davor waren wir in Cairns...

So viele erschiedene Arten gibt’s, zu reisen. Und jeder erlebt das Land anders. Wir hatten das Glück, stellen wir immer wieder fest, unsere Reise so zu planen, dass sie direkt auf uns maßgeschneidert ist. Wir denken oft an Bernd und loben seine perfekte Organisation.

Der klapprige Kleinbus trudelt mit einer Viertelstunde Verspätung ein, Wolfgang und Elke sind inzwischen auch da. Sich morgens fertigzumachen, bedeutet für die beiden eine ganze Menge Arbeit. Denn Wolfgang ist gehandicapt durch seine Schulter. Noch nicht mal alleine abtrocknen kann er sich nach der Dusche...., auch das muß Elke erledigen.

Der Fahrer entpuppt sich als netter Reiseführer. Übrigens war das bisher auf jeder Tour so, dass der Busfahrer gleichzeitig auch als Reiseführer fungierte und mit einer Menge Informationen über Land und Leute aufwartete.

Coober Pedy hat 3.500 Einwohner aus verschiedenen Nationalitäten, 6 Kirchen und 2 Hotels. Als erstes bekommen wir eine Kirche zu Gesicht. In einer Höhle, versteht sich. Wirklich ein unerwarteter Anblick. Wir hatten eher ein kleines dunkles miefendes Loch erwartet und stehen nun in einer grossen Halle, deutlich als Kirche erkennbar, mit bunten Glasfenstern. Der Eingang ist zwar ebenerdig, daher die Fenster, doch dann führt ein Gang hinunter in den Kirchenraum. Der gelblich-orangefarbige Fels wirkt sehr warm im Gegensatz zu der kalten Betonkirche, die ich aus meiner Jugendzeit her kenne.

Dann fahren wir zum Friedhof. Duchaus ähnlich wie wir ihn kennen. Allerdings nicht ganz so geordnet. Die Gräber haben alle einen Grabstein. Einer hat eine ungewöhnliche Form, es ist ein Bierfass. Ein Deutscher liegt da, erzählt der Reiseleiter. Der hat so gern getrunken mit seinen Freunden und sich daher dieses Bierfass auf dem Grab gewünscht.

Danach fahren wir zu einer Opalmine mit Verkaufsladen. Da werden wir wohl viel Zeit haben, denke ich. Schliesslich ist doch der Sinn einer solchen Tour, dass die Touris was kaufen. Das soll mir in diesem Fal ausnahmsweise recht sein, weil ich gerne Ohrringe mitnehmen würde, hatten wir doch Hochzeitstag und Kennenlerntag und so...

Zürst führt der Reiseleiter uns durch eine Höhlenwohnung, sehr freundlich eingerichtet, richtig zum Wohlfühlen, dann klettern wir hinunter in die Mine. Roter Sandstein. Viele verzweigte Gänge. Die zehnköpfige Gruppe wartet brav, bis der Führer sagt, wo es langgeht. Das ist natürlich die Touristenmine. Schön aufbereitet. So hoch, dass man sogar drin stehen kann. In manchen Gängen wird geschuftet, da hängt einer auf einer Schaukel und kratzt am Gestein. In einem anderen Ganz schwitzt einer beim Schubkarrenschieben. Lautes klackendes Gehämmer dröhnt in den Ohren.

Das kommt natürlich vom Tonband und die Arbeiter sind nicht echt. Aber einen klitzekleinen Eindruck davon, unter welch harten Bedingungen gearbeitet wurde, vermittelt die Demonstration durchaus.

Eine Frau aus der Gruppe traute sich nicht in die Gänge. Voller Befriedigung registriere ich, dass auch andere Menschen so ihre Schwächen haben. Bei den einen die Höhenangst, andere kriegen kalte Füsse vor Höhlen oder grossen Plätzen oder Flugzeugen oder Hubschraubern...

Zum Shopping bleibt kaum Zeit. Zehn Minuten. Aber die genügen, um die begehrten Ohrringe zu finden. Danach drückt der Führer uns noch ein kleines Andenken in die Hand- eine Anstecknadel mit einem hellen, also wertlosen Stein, trotzdem süss. Svenja wird sich sicher freün über das Opalkänguruh.

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Die serbisch orthodoxe Untergrundkirche

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Friedhof mit dem Bierfass-Grabstein

Weiter gehts zur lunearen Landschaft, wie sie im Guide beschrieben wird. Holprige Strasse. Es klappert, die aufgewirbelten Steine machen viel Krach beim Drüberfahren. Wahrend wir durchgerüttelt werden, bestaunen wir die sich verändernde Landschaft. Keine Vegetation mehr, Steine, roter Sand, flach, Hügel in den tollsten Farben im Hintergrund, irgendwie unreal. Kein Wunder, dass hier so viele Sciencefiction movies gedreht werden. Schade, den letzten haben wir verpasst. Der ist seit fünf Wochen abgedreht.

Salz und Pfeffer, so nennen Aussies zwei ganz besondere Hügel. Die Aborigines sehen zwei Hunde darin. Die Hügel leuchten in den tollsten Farben, weiss, gelb, rot, braun, schöner kann der Ayers Rock im Sonnenuntergang auch nicht sein.

Ganz in der Nähe finden wir den berühmten Zaun, der durch ganz Australien gehen soll, einen Zaun, der verhindert, dass die Dingos sich zu sehr ausbreiten, erzählt der Guide. Ich hatte schon davon gelesen, da hiess es allerdings, dass der Zaun gegen die Kaninchenplage sei.

Hier wird auch gearbeitet. Die Leute sind Einzelkämpfer. Für 40 Dollar kann jeder eine Lizenz erwerben und dann drei Monate sein Glück versuchen. 15 x 100 m gehören ihm dann, die er durchlöchern darf. 28 cm Durchmesser haben diese Löcher, und sie sind ganz schön tief. So rund eine Million Löcher seien hier schon gebohrt. Die Landschaft durchlöchert wie ein Schweizer Käse.

Autowracks stehen herum. Rostige riesige Lochbohrmaschinen. Leute schwitzen bei der Arbeit, baggern fleissig nach den begehrten Opalschätzen.

Häuser gibts hier nicht, auch keine Kantine oder ein Lokal. Dafür einen Golfplatz auf rotem Sand in der gleissenden Sonne. Da spielt sogar einer. Man hat ein Stückchen Teppich dabei, das man beim Aufschlag benutzt und immer mit sich rumträgt, erklärt der Fahrer.

Aber Souvenirs kann man kaufen. So steigen wir aus an einer Potterie. Auch hier haben die Touristen wenig Zeit, Geld loszukriegen. Doch es gibt recht hübsche Sachen und so finden wir Mitbringsel für die mailfriends in Canberra und Cooma.

Das Klo hier ist sehenswert. Aussen, mit einer verzogenen Holztür. Innen ein Plumpsklo auf einem Bretterkasten, eine billige Klobrille obendraufgepappt. Aber Strom gibts immerhin.

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Nichts als Wüste

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"Salz und Pfeffer"

Der Fahrer zeigt uns noch ein Höhlenhaus. 150.000 Dollar kostet hier so etwas, erzählt er. Eine durchaus gemütliche Wohnung, riesengross, verschiedene Ebenen, von der Couchgarnitur über den grossen Spieletisch bis zum Schlüsselbrett an der Wand alles vorhanden. Von vorn siehts aus wie eine ganz normale Hausfront, die Räume dahinter sind in den Fels gehauen. Regale braucht man hier nicht zu kaufen, da werden einfach entsprechend grosse Öffnungen aus der Wand geschlagen, um Stereoanlage, Mikrowelle, Bücher, Klavier und was der Mensch sonst noch zum Leben braucht, unterzubringen. Der Fussboden besteht aus rötlichen Fliesen, im Wohnzimmer liegt Teppichboden. Das Ganze macht einen sehr warmen und wohnlichen Eindruck. Die Temperatur liegt in solchen Häusern konstant zwischen 22 und 28 Grad, auch wenn die Aussentemperatur 45 Grad erreicht.

Der Hausherr ist bei der Arbeit, in den Opalminen. Will man einen weiteren Raum bauen, muss man nur den Plan einreichen und kann dann loslegen. Man braucht keine Schürfgenehmigung dafür. Sollte man bei einer solchen Hauserweiterung zufällig auf Opale stossen - nun, manchmal gehört zum Leben auch ein bisschen Glück, oder? So hat auch dieses Haus, obwohl der Besitzer geschieden ist und alleine lebt, mehrere bisher nicht ausgebaute Räume....

Zurück zum Hotel nach einem vollgepackten Vormittag. Noch'n Lunch, zusammen mit Elke und Wolfgang, und dann gehts ab zum Flughafen, Ziel Adelaide. Beim Lunch haben die beiden Männer einen grossen Spass daran, uns beiden Fraün Panik zu machen, wegen der kleinen Flugzeuge...

Innerlich verfluche ich Bernd. Was hat er uns denn da angetan? Mit ziemlich gemischten Gefühlen sitze ich im Bus. Aber schliesslich habe ich ja schon einen Helikopterflug hinter mir und sogar genossen, dann wirds wohl diesmal auch nicht so schlimm sein.

Und dann tut er sich vor uns auf, der Flughafen in seiner ganzen Kleinheit. Zwei klitzeklein-winzige Flugzeuge stehen auf dem Rollfeld. Eins fasst wohl 4 Passagiere und eines sechs. Hmm. Hoffnung keimt, weil noch zwei andere Paare auftauchen. Die gehen ja gar nicht alle in ein Flugzeug, vielleicht gibts ja noch ein grösseres.

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Wohnzimmer und Küche im Höhlenhaus

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Auf den Opalfeldern

Das Flughafengebäude umfasst schätzungsweise 20 qm und hat zwei Türen. Die eine fürs Personal, die andere für die Reisenden; eine Theke, eine Waage, ein Metallgestell. Und zwei Stühle für die Wartenden. Der Fahrer steht hinter der Theke, wiegt unser Gepäck, und wiegt dann bedenklich den Kopf. Wir dürfen pro Mann nur 14 kg mitnehmen. Unser Gepäck wiegt aber 41 kg. Welches Gepäckstück wir mitnehmen wollen? Das andere müssten wir halt eben morgen abend am Flughafen abholen.

Das hat Bernd uns nicht verraten. Na warte, das kriegt er aber noch zu hören 

Elke ist sauer. Die beiden haben nämlich morgen anderes vor, sie machen eine Tagestour durch die Vineries rund um Adelaide. Und am nächsten Tag gehts gleich morgens auf die nächste Tour. Empört baut sie sich vor dem Fahrer auf, dem Allroundman, der uns morgens den Ort gezeigt hat, jetzt das Gepäck eincheckt, den Kofferwagen belädt und später ein gerade ankommendes Flugzeug einweist. Da, der da ist so dick, zeigt sie energisch auf einen Mitreisenden. Guck her, wie schlank ich bin. Das sind viel mehr als die paar Kilo Gepäck. Ich will beide Koffer mitnehmen, sonst müsste ich jetzt ja auch hier anfangen, umzupacken.

Moment, beruhigt sie der Fahrer. Mal sehen, wer sonst noch kommt, wieviel Gepäck die dabeihaben, vielleicht gehts ja doch noch. Die Koffer werden verladen und der Transportwagen per Hand aufs Rollfeld gezogen. Schon ein goldiger Anblick.

hliessend wieder eingesammelt werden für die nächsten Gäste. Praktisch. Erspart Papier.

Ich habe gottseidank wie immer so gepackt, dass wir mit einem Koffer auskommen. Es wäre halt bloss ärgerlich, wenn wir am nächsten Tag wieder zum Flughafen in Adelaide fahren müssten, um den zweiten Koffer zu holen.

Was ist mit dem Rucksack? Rein in das Metallgestell, der Fingernagel muß dran glauben, na gottseidank, der Rucksack paßt grade so rein. Ich kriege ihn später auch nur mit Müh und Not und Pressen unter den Vordersitz in der Maschine.

So stehen wir nun vor dem Gate und harren der kommenden Dinge, bzw. unseres Flugzeugs, eine verhältnismässig riesige Maschine rollt heran. 19 Plätze gibts drin. Ich verschwinde vorsichtshalber noch mal auf dem Aussenklo des Flughafens..., so ein bißchen mulmig ist es mir doch...

Wir wissen immer noch nicht, ob das Gepäck jetzt mitkommt oder nicht. Die Koffer stehen bis zum letzten Augenblick einsam und verlassen auf dem Rollfeld. Doch während wir einsteigen, hievt Allroundman sie grinsend in die Ladeluke. Wir zeigen unsere Bordkarten vor, Recycling/Bordkarten sind das, die ansc

Das Flugzeug ist richtig gemütlich. Jeder hat einen Fensterplatz, denn jede Reihe besteht aus zwei Plätzen, dazwischen der Gang, vielleicht 35 cm breit. Bloss in der hintersten Reihe sind drei Plätze nebeneinander. Stehen kann man nicht, die Höhe im Gang beträgt vielleicht 140 cm.

Wir kuscheln uns in die Schaffelle. Der Blick ist frei auf das Cockpit und die beiden Piloten. Eine Stewardess gibts natürlich auch nicht. Fliegen und nix zu essen?

Das kleine Flugzeug geht ab wie eine Rakete. It’s bumby, sagt der Pilot. Wenn bumby bedeutet, es wird ganz schön ruckeln, stimmt das. Doch nachdem das Flugzeug seine Höhe erreicht hat, fliegt es ausgesprochen ruhig. Es ist auch gutes Wetter heute.

Entspannt lehnen wir uns zurück. Nach kurzer Zeit Zwischenstop in Olympic Dam. Wir müssen raus, es wird aufgetankt. Diesmal haben wir unsere Bordkarten dabei, aber wir brauchen sie nicht. Nach zehn Minuten schallt eine Lautsprecheranlage über den Platz und wir stiefeln einfach über den Landeplatz zurück, zusammen mit ein paar weiteren Mitreisenden, jetzt ist der Flieger mit seinen 19 Plätzen fast voll.

Weiter gehts nach Adelaide. Starten, ruckeln, bis die Flughöhe erreicht ist. Unter uns Outback. Irgendwann muss sich die Landschaft wohl ändern. Gebannt starren wir nach unten. Doch die weichen Schaffelle und das doch ziemlich laute Motorengeräusch machen uns müde, und schnöde verschlafen wir das Outbackende.

Als wir wieder erwachen, breitet sich vor uns die Küstenlandschaft aus von Adelaide.

Landung, das Treppchen wird rausgeklappt. Reicht nicht ganz bis runter. Für die letzte Stufe wird uns noch ein Tritthockerchen hingestellt. Temperatur? Schön warm, wie erfreulich.

Die Koffer sind schneller als wir in der Halle. Erfreulicher Nebenaspekt, wenn man mit so einem kleinen Ding unterwegs ist. Elke und Wolfgang streben dem Ausgang zu, tschüß, viel Spaß noch, wir sehen uns dann noch in Kangaroo Island. Die beiden fahren zufällig auch am Montag dahin und mieten sich dort ein Auto, obwohl das Fahren sich schwierig gestaltet. Wenn ich das recht verstehe, fährt er, trotz Arm in der Schlinge, und sie schaltet....

Das Taxi kennt den Weg zum Glenelg Strand. Das Hotel liegt sehr zentral, an der Mosley-Street. Nun, schauen wir mal, wie sich die Nächte entwickeln. Wie üblich, vom Wasserkocher über die Teebeutel und das Bügeleisen alles vorhanden. Die Farbenzusammenstellung im Raum allerdings eher schauerlich. Bitte, häng die Bilder grade, brummelt Diethard aus seiner gemütlichen Raucherecke. Übrigens, nach Kangaroo Island kommen wir nochmal hierher, in ein anderes Zimmer. Da ist das dann auch seine erste Bitte an mich...

Jedesmal gibt’s aber auch den Kampf mit dem Bettzeug. Da zerrt und zupft man das weiße Leintuch, unten sorgfältig mit der Wolldecke zu einer fast untrennbaren Symbiose vereint, mit roher Gewalt unter der Matratze hervor. Kann doch kein Mensch schlafen, so eingesperrt. Oder? Tun andere Leute das?

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Das Flughafengebäude

Auf, Adelaide entdecken. Bald wird’s dunkel... Wir schlendern zum Strand, da tost das Leben. Viktorianische Gebäude und Straßencafes, vollgepropft, Feuerschlucker, Volksbelustigung. Direkt davor der Strand, zwei Hochzeitspaare lassen Erinnerungsfotos schießen vor der romantischen Kulisse. Die eine Braut ist unachtsam, zu nah geht sie ans Wasser heran, und eine vorwitzige Welle umspült den weißen Saum. - Übrigens, höre ich von unseren mailfriends, die Scheidungsrate in Australien ist genauso hoch wie bei uns, mindestens jede 3. Ehe, Tendenz steigend.

Angler auf dem Landesteg. Eimer mit Ködern. Ein paar Fische liegen da. Rollerskates fahren drumrum, junge Pärchen Hand in Hand, in ernste Gespräche vertieft. Blauer Himmel, blaues Wasser, weiße Gischt, Sandstrand..., Leute baden, Kinder hüpfen durch den Sand, Möwen gleiten dahin...

Die Menschenmenge ist ungewohnt, nach den Tagen im Outback. In den nächsten Tagen stöhnt mein Gatte immer wieder vor sich hin: Will in mein Outback. Aber das Bier schmeckt auch hier im tosenden Leben, die Pizza, nun ja, wie Pizzen im Ausland halt so sind, wir haben noch nie so eine gute Pizza gegessen wie die von Minas Pizzaservice in Herxheim...

Ist eine schöne Abwechslung, mal wieder draußen zu sitzen, in einer lauen Nacht, viele Menschen drumrum. Menschen beobachten und lästern ist doch so was Schönes...

Wie üblich, so gegen halbzehn, ist unser Fassungsvermögen erschöpft. Nix wie heim und langsam wird’s auch etwas kühler.

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Abendstimmung in Glenelg

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