Freitag, 15. Juni 2007
Bus-Tour und Covent Garden

Trafalgar Square

Weiter geht’s mit Bus-Hopping. Schmerzende Füße, Sitzen ist soooo schön. Eine große Demonstration an der Straße mit viel Polizeiaufgebot und wir kommen nur sehr langsam vorwärts. Wir fahren über die Tower Bridge, bewundern den Tower, das Zusammenspiel der alten Häuser und neuen Bauten in den Straßen.

Pünktlich um 18 Uhr finden wir uns wieder ein am Trafalgar Square. Da gibt’s nämlich einen weiteren kostenlosen Rundgang mit Mark, den Ghostwalk. Eigentlich sind wir abgefüllt, müde und kaputt, aber auch neugierig. Mark führt uns durch schmale Gässchen, vorbei an Pubs, an denen wieder Horden von Menschen stehen mit einem Glas in der Hand, und zeigt uns die Häuser, wo berühmte Leute wohnten – uns sagen die Namen nichts und außerdem hab ich Schwierigkeiten, das breite Englisch zu verstehen. Beim ersten Pub-Stop, bei dem sich die Gruppe am Tresen ein Getränk ergattern und unter die stehende Menschenmenge mischen soll, verabschieden wir uns. Wir wollen sitzen, nicht stehen.


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Covent Garden

Wir sind nahe an Covent Garden. Laut Reiseführer gibt’s hier viele Kneipen und Straßenkünstler. Stimmt. Wir finden einen Platz in einem belebten Straßenrestaurant, auf dem großen Platz davor wechseln sich Künstler ab mit Darbietungen. Schön hier.Wir genießen die Atmosphäre und stärken uns beim Abendessen. Kleiner Schock, als Diethard die Brieftasche zückt. Die 250 Euro, die wir gestern in Pfund getauscht hatten, reichen heute schon nicht mehr zum Essen, obwohl wir außer Essen, Kaffee, Zigaretten, Zeitung und den Bustickets nix gekauft haben. Das Geld rinnt nur durch die Finger. Gott sei Dank werden auch Karten genommen.

So schlendern wir weiter durch die belebte sommerliche Szenerie, vorbei an Musikern, lebenden Statuen, Straßenkünstlern und zahllosen Fahrradrikschas, finden unsere U-Bahn, schlappen durch die langen Gänge. Gloucester Road ist gesperrt, aus welchem Grund auch immer. Kleines Chaos bei der Suche im großen U-Bahnhof nach der DISTRICT LINE, die uns auch ans Ziel bringt, die Londoner nehmen’s gelassen, wir denn auch. Gegen halb elf trudeln wir müde, erschöpft und zufrieden nach einem ereignisreichen Tag im Hotelzimmer ein. Ein Blick auf den Schrittezähler. Gute 18.000 Schritte haben wir auf den Pflastersteinen gesammelt.