Reisezeit
Empfohlen wird immer die Trockenzeit - also die hiesige Winterzeit. Im Sommer ist es heiß und schwül, für uns also nicht allzu gut erträglich.
In unserem Falle waren es in Kambodscha und im tropischen Süden Vietnams tagsüber gut 30 Grad. Wegen der trockenen Luft war dies immer gut zu verkraften. Nachts lagen die Temperaturen so um die 20 Grad. Der Norden Vietnams kann um diese Jahreszeit erstaunlich kühl werden. Kühle Winde vom chinesischen Festland drücken die Temperaturen merklich. In einem Reiseführer haben wir von Januar-Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad gelesen. Dass es bei uns z.B. in Hanoi 12 Grad und darunter waren, war - das haben wir auch in der Zeitung gelesen - eine außergewöhnliche Wettersituation.
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Reiseführer
Neben den vielen Reiseportalen im Internet, auf denen wir uns während der Planung umgeschaut hatten, hatten wir einen Reiseführer als Buch dabei: das Buch Vietnam (Reise Know-How)
von Wolf-Eckart Bühler und Hella Kothmann. Klare, aktuelle Infos, praktische Tipps, interessante Vertiefungen - das Buch war ein guter Begleiter.
Es enthält zwar nur Schwarz-Weiß-Bilder, aber es ist ja auch ein Reiseführer und kein Bildband.
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Preise, Trinkgeld, Geldwechsel
Die Preise waren sehr moderat und im Grunde für unsere Verhältnisse sehr billig. Taxi (mit Taxameter!) ca. 2 EUR für 5km, ein Abendessen in einem "einheimischen" Lokal ca. 1,50 bis 3 EUR, Zigaretten 1-2 US $. Selbst in Mui Ne, einem typischen Touristenort, waren die Preise so. Speziell Saigon hat natürlich ein anderes Preisniveau.
Meist wird ehrlich abgerechnet, hin und wieder - aber selten - hat mal ein Taxifahrer versucht, uns bei der Umrechung über's Ohr zu hauen. Die ist speziell in Vietnam wegen der hohen Geldbeträge (1 EUR = 23.000 Dong im Jan. 2008) nicht immer ganz einfach.
In Kambodscha kann man überall mit US $ bezahlen, in Vietnam sollte man die einheimische Währung Dong mitführen. Am besten zu kriegen über die verbreiteten Maestro-Automaten mit der heimischen Eurocheck-Karte. Maximalbetrag 2.000.000 Dong, ca. 85 EUR.
Trinkgeld ist - wie es so schön heißt - "nicht erforderlich", wird aber dennoch meist gerne gesehen.
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Sicherheit
Kambodscha und Vietnam gelten als sichere Reiseländer, und so haben wir uns auch gefühlt. Kleinkriminalität (Diebstahl) ist nicht verbreitet. In großen Städten, speziell in Saigon, sollte man natürlich wie in jeder anderen Großstadt entsprechend besser aufpassen. Achtung am Straßenrand: vereinzelt soll es Raub vom fahrenden Motorrad aus geben. Also nicht unbedingt direkt am Rand laufen und die Fototasche über die Schulter baumeln lassen!
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Die Menschen
Das Wichtigste sind die Menschen. Wir haben sie in beiden Ländern als offen und freundlich erlebt, sehr höflich und hilfsbereit. Sie erzählen auch gerne von ihren Familien und sind genauso am Leben bei uns interessiert.
Haben Sie Geduld mit Verkäuferinnen, die Ihnen z.B. am Strand nachlaufen. Versuchen Sie mal, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, wie sie leben, warum sie diesen Job machen - es lohnt sich. Kaufen Sie ihnen vielleicht doch eine Kleinigkeit ab, aber etwas, das sie dann auch mögen und behalten. Und wenn nicht: sagen Sie klar nein danke, aber bleiben Sie freundlich.
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