Freitag, 18. Januar 2008
  Anreise und Ankunft in Phnom Penh

 

Die Anreise

Pünktlich um 14.40 Uhr startet unser Flieger. Viele deutsche Urlauber und viele asiatische Familien sind in Richtung Ho Chi Minh Stadt unterwegs, aber das Flugzeug ist nicht ausgebucht. Wir haben Glück, zu zweit machen wir es uns auf den drei Plätzen der Mittelreihe der Boeing 777 gemütlich. Mehr als 11 lange Stunden Flug liegen vor uns. Wir fliegen in die Nacht und haben 6 Stunden Zeitverschiebung. Bald nach dem Menü wird es schon dunkel, man versinkt in unruhigen Schlaf. Die ersten acht, neun Stunden ziehen sich wie immer wie Kaugummi, dann geht es plötzlich nach dem Frühstück, das für unsere Zeit gegen Mitternacht serviert wird, doch recht schnell.

Draußen ist es hell, um 7.30 Uhr landen wir in der jetzt schon warmen sonnigen Ho Chi Minh-Stadt, früher Saigon. Ein supermoderner Flughafen(teil), auf dem wir uns satte 5 Stunden um die Ohren schlagen müssen bis zum kurzen Anschlussflug nach Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Wir nisten uns ein in einem gemütlichen Restaurant mit gepolsterten Eckbänken, ich strecke mich bequem aus, während Diethard sich auf die Suche nach den Raucherinseln macht. Wir haben nun Zeit genug, um die ausgedruckten Unterlagen aus dem Internet über Kambodscha zu studieren und uns ein wenig zu informieren über die vier Jahre Schreckensherrschaft der Roten Khmer von 1975 bis 1979, und die Entwicklung des Landes seitdem, in dem es erst seit 1990 Tourismus gibt. Wir sind wirklich gespannt, was uns erwarten wird. Der Urlaub letztes Jahr in Indien hat sehr hohe Maßstäbe gesetzt. Wie wird es uns diesmal ergehen?

 

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Ankunft in Phnom Penh

Bis jetzt hat ja alles bestens geklappt. Auch die fünf Stunden Wartezeit haben mal ein Ende. Nach 40 Minuten Flug landen wir in Phnom Penh und füllen das Visa aus, die Passbilder haben wir in der Tasche, und die Prozedur geht ganz schnell. Sofort rollen auch die Koffer an und unser Guide Sam steht bereit. „Erst Sightseeing, dann Hotel. Okay?“ Soweit reicht sein Deutsch, ansonsten ist dieses leider sehr spärlich und Englisch kann er nicht. Dafür kann Bona, unserer Fahrer, Englisch, kein Deutsch, und so gestaltet sich die Verständigung kreuz und quer und mit ein paar englischen und deutschen Brocken etwas schwierig.

Sam begrüßt uns mit einem hübschen Willkommensgeschenk, wir bekommen beide einen Schal in einem Basttäschchen. Eine nette Geste und sehr praktisch für den Fall, dass Touristen nicht wissen, dass man an heiligen Städten die Schultern bedecken muss. Dieser Schal wird im Urlaub mein ständiger Begleiter.