Inhalt



Kuba-Rundreise 2012

Flug nach Holguin

Hotel in Don Lino und Kubanische Standards

Birán – Fidel Castros Geburtsort

Kubanischer Alltag in Holguin

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Besuch in Holguin

Stadtbesichtigung in Bayamo

Im Hotel in Bayamo

Bayamo – Las Tunas – Santa Lucia (ca. 170 km)

Santa Lucia

Camagüey

Sancti Spiritus und das Tal der Zuckermühlen

Trinidad

Cienfuegos und Fahrt nach Havanna

Havanna

Havanna: Rummuseum und Altstadt

Kutschfahrt durch Havanna

Buena Vista Social Club

Havanna – Viñales – Havanna (410 km)

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Auf Hemingways Spuren

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Havanna – Guamá – Santa Clara - San José del Lago (425 km)

Che Guevara Memorial in Santa Clara

San Jose del Lago – Guardalavaca (460 km)

Ausgesperrt im Hotel Brisas

Entspannende Tage im Hotel Brisas

Auf dem Weg nach Hause

Kuba heute und morgen




Zu unseren anderen Reiseberichten, Impressum etc.

Kuba heute und morgen

Kuba ist nach eigenen Aussagen das noch einzige sozialistische Land auf dieser Welt, und das direkt vor den Toren der USA. Noch ist die Garde der alten Revolutionäre, speziell die beiden Castro-Brüder Fidel und Raul, am Ruder, und wie es scheint, haben sie in diesem Land ihren Traum von einer sozialistischen Gesellschaft in vielen Dingen umgesetzt. Der Eindruck ist, dass die Revolutionäre, vor allem der legendäre Che Guevara, von den Menschen tatsächlich sehr verehrt werden, und dass es hier die in anderen Ländern typische Zweiteilung zwischen einer herrschenden und maßlos reichen Bürokratenschicht und einer breiten armen Masse nicht gibt, zumindest aber längst nicht so krass wie in anderen Ländern.

Kuba heute und morgenFreie Grundversorgung, freie und anerkanntermaßen gute Gesundheitsversorgung, freie Bildung bis hin zur Universität – das sind Errungenschaften, die kein anderes lateinamerikanisches Land vorzuweisen hat. Und das, obwohl Kuba nach dem Zusammenbruch des Ostblocks um 1990 von heute auf morgen sämtliche finanzielle Unterstützung sowie die wichtigsten Handelspartner verloren hatte. Das führte zu einer extremen Wirtschaftskrise, die 1993 ihren Höhepunkt erreichte. Auch das US-Embargo lastet noch immer schwer auf der Wirtschaft der Insel.

Offenbar wissen die Kubaner nicht, was nach dem absehbaren Abtreten der Castro-Generation auf sie zukommt. Öffnungen in Richtung Privatwirtschaft sind vorhanden, aber noch sehr zaghaft. Wird Kuba auch in Zukunft seine positiven Errungenschaften halten können oder wird sich eine neue Generation von Führungspersonal ohne Prägung durch die alten Ideale das Land unterwerfen, zum eigenen Vorteil umbauen und den großen Konzernen öffnen?

Wir wissen es nicht – aber die McDonalds, die Monsantos und Goldman Sachs dieser Welt stehen sicher schon in den Startlöchern.




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