Inhalt



Kuba-Rundreise 2012

Flug nach Holguin

Hotel in Don Lino und Kubanische Standards

Birán – Fidel Castros Geburtsort

Kubanischer Alltag in Holguin

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Besuch in Holguin

Stadtbesichtigung in Bayamo

Im Hotel in Bayamo

Bayamo – Las Tunas – Santa Lucia (ca. 170 km)

Santa Lucia

Camagüey

Sancti Spiritus und das Tal der Zuckermühlen

Trinidad

Cienfuegos und Fahrt nach Havanna

Havanna

Havanna: Rummuseum und Altstadt

Kutschfahrt durch Havanna

Buena Vista Social Club

Havanna – Viñales – Havanna (410 km)

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Auf Hemingways Spuren

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Havanna – Guamá – Santa Clara - San José del Lago (425 km)

Che Guevara Memorial in Santa Clara

San Jose del Lago – Guardalavaca (460 km)

Ausgesperrt im Hotel Brisas

Entspannende Tage im Hotel Brisas

Auf dem Weg nach Hause

Kuba heute und morgen




Zu unseren anderen Reiseberichten, Impressum etc.

14.12.2012

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Festung „San Carlos de Cabana“


Der Bus bringt uns zurück nach Havanna, zur Festung „San Carlos de Cabana“, die sich stolz und weithin sichtbar am Malecon erhebt. Es ist eine zehn Hektar große Festungsanlage. „Sehr groß“, sagt Gloria. „Gebaut unter König Carlos III., ab 1763. Mit 4000 Sklaven. Sehr teuer. Als der König hörte, wie hoch die geschätzten Kosten waren, soll er nach einem Fernglas gefragt haben, weil er meinte, ein so teurer Bau sollte doch auch von Madrid aus zu sehen sein.“

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Von der imposanten Festung aus hat man einen wunderbaren Panoramablick über das alte und neue Havanna, der natürlich auch wieder in ein Panoramafoto umgesetzt wird. Wir haben genügend Zeit, die Anlage mit ihren Kanonen und den Überbleibseln der einst stationierten sowjetischen Atomraketen aus der Zeit der Kubakrise zu besichtigen. Ein Museum zeigt die Festungsgeschichte anhand von historischen Fotos und auch das im Original erhaltene Büro von Che Guevara lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Mittagessen gibt’s in einem schönen großen Restaurant in Havanna. Eine große Bühne prangt in der Mitte. Eine Band legt leidenschaftlich los, als sie uns erblickt. Noch leidenschaftlicher mit großer Inbrunst tanzt ein Flamenco-Paar. Ist ja schön anzuschauen, aber warum so fürchterlich laut? Die Musik, zusammen mit den Kastagnetten und den nägelbeschlagenen Absätzen, erzeugen in diesem Raum einen Lärm, der an Körperverletzung grenzt, zumindest für Touristen-Ohren.

Pralles Leben in der City


„Wir fahren zur Hemingway-Bar Floridita. Dort haben Sie Freizeit und können die Straßen auf eigene Faust erkunden.“ Ja, gern. Die Hemingway-Bar ist knallvoll, als wir ankommen. Ob wir einen der berühmten Hemingway-Cocktails, einen Daiquiri, wollen? Nun ja, wenn wir schon da sind, machen wir das, obwohl diese Drinks ja sehr alkoholhaltig sein sollen. So prosten wir der lebensgroßen Bronzestatue von „Papa Hemingway“ zu, die in einer Ecke steht. Vom Alkohol ist allerdings kaum was zu spüren, er besteht in der Hauptsache aus gestoßenen Eiswürfeln. Dafür kostet dieser Cocktail auch das Doppelte von dem, was sie normalerweise kosten, nämlich 6 CUC (ca. 5 Euro). Das ist die einzige Gelegenheit während des ganzen Urlaubs, wo wir uns ein Stückweit ausgenommen fühlen.

Festung „San Carlos de Cabana“ und die AltstadtWir tauchen ein ins pralle Leben, mit dem Flair der Großstadt, der Geräuschkulisse der Straße, den hupenden Autos, quietschenden Motoren, der Musik aus jeder Kneipe. Türsteher mit Speisekarten in der Hand locken zur Einkehr. Viele hübsche Mädchen in knappen hautengen Klamotten. Hier sieht man nun auch viele Leute mit Handy am Ohr. Als Touristen können wir ganz unbehelligt durch das Gewimmel schlendern, niemand belästigt uns, bis auf eine unsympathische Alte, die zufällig in die Fotoschusslinie gerät und vehement Geld fordert. Diethard ignoriert sie, läuft einfach weiter, sie bedrängt ihn eine Weile, gibt dann aber schließlich auf.

Sightseeing ist anstrengend. So sitzen wir nach dem Abendessen müde, aber glücklich in fröhlicher Runde in der Bar und probieren uns durch die verschiedenen Rum-Sorten. Sogar Monika, die sonst immer Mineralwasser trinkt, findet Gefallen daran.




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