Inhalt



Kuba-Rundreise 2012

Flug nach Holguin

Hotel in Don Lino und Kubanische Standards

Birán – Fidel Castros Geburtsort

Kubanischer Alltag in Holguin

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Besuch in Holguin

Stadtbesichtigung in Bayamo

Im Hotel in Bayamo

Bayamo – Las Tunas – Santa Lucia (ca. 170 km)

Santa Lucia

Camagüey

Sancti Spiritus und das Tal der Zuckermühlen

Trinidad

Cienfuegos und Fahrt nach Havanna

Havanna

Havanna: Rummuseum und Altstadt

Kutschfahrt durch Havanna

Buena Vista Social Club

Havanna – Viñales – Havanna (410 km)

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Auf Hemingways Spuren

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Havanna – Guamá – Santa Clara - San José del Lago (425 km)

Che Guevara Memorial in Santa Clara

San Jose del Lago – Guardalavaca (460 km)

Ausgesperrt im Hotel Brisas

Entspannende Tage im Hotel Brisas

Auf dem Weg nach Hause

Kuba heute und morgen




Zu unseren anderen Reiseberichten, Impressum etc.

6.12.2012

Kubanischer Alltag in Holguin

Wir steigen aus und befinden uns hier am Busbahnhof zum ersten Mal mitten im kubanischen Alltag. Staunend betrachten wir die Busse und Lastwagen, mit denen die Menschen hier befördert werden. Uralte, rostende, stinkende, schwarze Rauchwolken ausstoßende Busse, aber auch als Ersatzbusse genutzte Lastwagen, in denen die Leute eingepfercht stehen, man sieht nur die Köpfe hinter Gittern. Das erinnert eher an Gefängnis- oder gar Tiertransporte denn an öffentlichen Nahverkehr. Aber von A nach B zu kommen, ist für die Einheimischen im Kuba von heute noch immer ein großes Problem.

HolguinLaute Musik, CDs und DVDs werden an einem Stand kopiert und gebrannt, einer bietet ein Schwein zum Verkauf an, hält es lachend in unsere Kamera. Ein alter Mann füllt an einem kleinen Stand leere Feuerzeuge wieder auf. Viele Kubanerinnen sind unterwegs. Viele dicke Leute, in knallenge bunte Klamotten gezwängt. Die jungen Schlanken oft in sexy Klamotten. Wir tauchen ein ins pralle Leben rund um den Bahnhof, es dauert ein Weilchen, bis alle ihr Geld gewechselt haben.

Weiter geht’s zum Mittagessen. Die Hotels und die Lokale sind fast alle in staatlicher Hand. Erst seit kurzem dürfen Privatleute auch Pensionen oder Lokale eröffnen, letztere dürfen bisher maximal 3 Tische haben, in Zukunft wohl mehr. Wir sind natürlich in großen Restaurants angekündigt, die auf die Gruppen vorbereitet sind.




← Zurück   -   → Weiter