Inhalt



Kuba-Rundreise 2012

Flug nach Holguin

Hotel in Don Lino und Kubanische Standards

Birán – Fidel Castros Geburtsort

Kubanischer Alltag in Holguin

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Besuch in Holguin

Stadtbesichtigung in Bayamo

Im Hotel in Bayamo

Bayamo – Las Tunas – Santa Lucia (ca. 170 km)

Santa Lucia

Camagüey

Sancti Spiritus und das Tal der Zuckermühlen

Trinidad

Cienfuegos und Fahrt nach Havanna

Havanna

Havanna: Rummuseum und Altstadt

Kutschfahrt durch Havanna

Buena Vista Social Club

Havanna – Viñales – Havanna (410 km)

„Mural de la Prehistoria“ und Vinales

Auf Hemingways Spuren

Festung „San Carlos de Cabana“ und die Altstadt

Havanna – Guamá – Santa Clara - San José del Lago (425 km)

Che Guevara Memorial in Santa Clara

San Jose del Lago – Guardalavaca (460 km)

Ausgesperrt im Hotel Brisas

Entspannende Tage im Hotel Brisas

Auf dem Weg nach Hause

Kuba heute und morgen




Zu unseren anderen Reiseberichten, Impressum etc.

6.12.2012

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis

Bariay – die Stelle, an der Columbus landete


Hier soll Columbus 1493 auf seiner ersten Entdeckungsreise 1492/1493 gelandet sein. Eine schöne Bucht, an der er von Indianern empfangen wurde. Das Indianervolk ist längst ausgerottet, aber natürlich wird für Touristen noch eine denkwürdige Show aufgeführt, die wir später erleben.

Doch zuerst lassen wir uns oben auf dem Berg nieder in einem schönen Restaurant mit weitem Blick übers Meer. Die Tische sind bereits gedeckt. Schwarzer Reis wird aufgetischt – Reis mit Bohnen – , das essen wir zum ersten Mal, wird aber noch öfters auf der Speisekarte stehen. Leckeres gegrilltes Hühnchen dazu. Und was ist der Nachtisch? Sieht aus wie Marmelade mit geraspeltem Käse. Ist es auch. „Eine Spezialität“, erklärt Gloria.

Bariay, Indianertänze und geworfenes Eis„Jetzt schauen wir uns einen Indianertanz an“. Alle rein in den Bus. Nach wenigen Minuten steigen wir wieder raus. Die „Show“, belustigend in ihrer Naivität, beginnt. Ein paar dunkelhäutige Männer und Frauen, bekleidet mit gehäkelten Bikinis und Lendenschürzen, hüpfen durch die historische Gegend, nahe beim Grenzstein, der die Ankunft von Kolumbus markiert. Eine typische Touristenveranstaltung, die man sich gerne hätte sparen können.

Umzug mit der Taschenlampe


Zurück im Hotel gehen wir erst noch einmal an den Strand und genießen die Wärme. Monika steckt ihre Füße ins Wasser. Zurück in unserem Haus erleben wir die nächste Überraschung: kein Strom, null, nichts. Es ist zwar erst 17:30, aber die Sonne geht bereits unter und die Dämmerung ist kurz. Wir sprechen einen der Reiseleiter an, der zufällig vorbeiläuft, und er kann relativ schnell klären: ja, da haben Leute an der Stromversorgung des Hauses gebarbeiet, dabei hat es einen Kurzschluss gegeben und die Leitungen sind jetzt verschmort. Aha – das war also bekannt, da hätte man uns doch Bescheid geben können?

Also packen wir im Dunkeln mit Hilfe der Taschenlampe auf die Schnelle alles wieder zusammen, denn wir müssen umziehen. Und siehe da, im neuen Haus funktioniert alles, die Klimaanlage, sogar die 220 V-Steckdose. Dafür gibt es im Bad keinen Fön und unser Adapter passt dort nicht, weil da wiederum ein anderer Steckdosentyp verbaut wurde. Aber wir haben ja unseren Reisefön!

Diethard lädt die Fotos auf den Laptop und schließt die diversen Geräte zum Laden an (man weiß ja nie, wann man wo Strom hat auf dieser Reise), und Monika stellt derweil fest, dass es in diesem Haus zwar Strom, nun aber keine Zahnputzbecher gibt. Aber man kann ja nicht alles haben.

Und abends an die Bar


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Wichtiger ist die nette Gesellschaft, die wir in der Gruppe gefunden haben. Hans-Jürgen und Andrea, Klaus und Anne, Martina, Nicole und Saskia – man trifft sich wieder beim Essen, anschließend in der Bar. Bei angenehmen Temperaturen im T-Shirt, während laut der Nachrichten zuhause Minusgrade herrschen. Heute spielt entgegen der gestrigen Aussage keine Band, dafür macht der Barkeeper eine herrliche Show: er wirft das Eis über seinen Kopf in die (Plastik-)becher, die er dabei hinter seinem Rücken hält. Und meist trifft er sogar… Die Gesellschaft ist nett, die Drinks schmecken: so macht Urlaub doch richtig Spaß.




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