Mai 2005: Fahrt mit dem Heißluftballon über Karlsruhe Unterwegs |
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Ganz anders hier im Ballon, die frische Luft um die Nase, den freien Blick nach unten. In der Luft nicht eine Sekunde Unsicherheit. Ein tolles Gefühl, diese ungehinderte Sicht von oben auf die schnurgeraden Felder und Wiesen, die Spielzeughäuser und Spielzeugstraßen, vorbei an Baggerseen und Wäldern, über Straßen und Hügel, das ruhige Schweben des Ballons, die lustigen Kommentare und sachlichen Erklärungen unseres sympathischen Piloten mit dem englischen Akzent, ein alter Hase, der es verstand, eine schöne Stimmung zu verbreiten. "Unsere Geschwindigkeit sind 35 Stundenkilometer. Wir sind in 300 Meter Höhe und gehen bis auf 1000 Meter hoch". Die Gasflamme zischte und wärmte, innerhalb der Kammer gab's genug Platz, um den Standort zu wechseln, mal mehr in die Mitte zu gehen oder nach außen. "Wir drehen um 360°.".... "Thomas, Peter" - immer wieder der Versuch, per Funk Kontakt zu den Begleitfahrzeugen aufzunehmen. "B 35. Richtung Bretten." Zwischendurch ein Lacher - der Pilot zog an Seilen, und ein Fotoapparat schwenkte nach außen. "Baby, do it." Tatsächlich, es klappte mit dem Gruppenfoto. Ein erschrecktes Reh irrte unten über die Wiese, ein Hase dahinter. Auf einer Koppel grasten Pferde, die sich nicht stören ließen. "Die Wiese wäre ideal zum Landen, aber es ist noch zu früh." Der Pilot grinste. "Kennen Sie Murphys Gesetz? Solange es noch zu früh ist, gibt’s die schönsten Wiesen. Wenn es Zeit wird zu landen, nur noch schreckliche Plätze."
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